Der MidMaX ist ein Indikator für das M&A-Geschehen im deutschen Small- und Midcap-Bereich, den der Bundesverband Mergers&Acquisitions quartalsweise gemeinsam mit dem Finanzmagazin FINANCE herausgibt. In den Index fließen vollständige und anteilige Übernahmen ein, bei denen deutsche Unternehmen mit einem Umsatz bis 250 Millionen Euro das Ziel waren.

Der Index wird auf Basis der FINANCE-Dealbank berechnet, und anders als bei den meisten vergleichbaren Indizes fließen in die Berechnung neben der Transaktionszahl auch die ermittelten Kaufpreise mit ein. Aus diesem Grund besteht der MidMaX aus zwei Komponenten: der reinen Transaktionszahl und dem relativen Indexwert, der Transaktionszahl und Kaufpreise bündelt und daher einen deutlich genaueren Blick auf die Entwicklung des M&A-Geschehens ermöglicht. Wenn die Kaufpreise nicht direkt vorliegen, werden sie auf Basis der FINANCE-Branchenmultiples und der Umsätze der gekauften Unternehmen geschätzt.

Insgesamt fließen daher drei Arten von Transaktionen in den Index ein:

  • Kaufpreis bekannt
  • Umsatz bekannt (und Kaufpreis auf dieser Basis geschätzt)
  • Transaktionen ohne weitere Informationen

Da sich die Qualität der Datengrundlage (besonders die Zahl der bekannten Kaufpreise) von Quartal zu Quartal ändern kann, ist die Gewichtung, mit der das erfasste Transaktionsvolumen den Index beeinflusst, fließend, passt sich also der Datenbasis an.