Der Index wird auf Basis der FINANCE-Dealbank berechnet, und anders als bei den meisten vergleichbaren Indizes fließen in die Berechnung neben der Transaktionszahl auch die ermittelten Kaufpreise mit ein. Aus diesem Grund besteht der MidMaX aus zwei Komponenten: der reinen Transaktionszahl und dem relativen Indexwert, der Transaktionszahl und Kaufpreise bündelt und daher einen deutlich genaueren Blick auf die Entwicklung des M&A-Geschehens ermöglicht. Wenn die Kaufpreise nicht direkt vorliegen, werden sie auf Basis der FINANCE-Branchenmultiples und der Umsätze der gekauften Unternehmen geschätzt.
Insgesamt fließen daher drei Arten von Transaktionen in den Index ein:
- Kaufpreis bekannt
- Umsatz bekannt (und Kaufpreis auf dieser Basis geschätzt)
- Transaktionen ohne weitere Informationen
Da sich die Qualität der Datengrundlage (besonders die Zahl der bekannten Kaufpreise) von Quartal zu Quartal ändern kann, ist die Gewichtung, mit der das erfasste Transaktionsvolumen den Index beeinflusst, fließend, passt sich also der Datenbasis an.
MidMaX bricht im viertel Quartal 2008 ein

Der deutsche Midcap-M&A-Markt ist im vierten Quartal 2008 stark unter Druck geraten. Der M&A-Indikator MidMaX ging im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres um 31 Punkte zurück und erreichte den tiefsten Stand seit seiner Einführung. Die Zahl der erfassten Transaktionen sank von 503 auf 380 – ebenfalls ein Negativrekord.
Der MidMaX wird gemeinsam von FINANCE und dem Bundesverband Mergers&Acquisitions veröffentlicht. Er berücksichtigt sowohl die Transaktionszahl, als auch das gemessene und geschätzte Transaktionsvolumen.













