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01Apr

Rückblick: Workshop M&A-Kommunikation am 20. März

Kategorie // Aktuelles

Die richtige Botschaft zum passenden Zeitpunkt

 Workshop

Um Erfolgsrezepte und Fallstricke in der internen und externen Kommunikation vor, während und nach M&A ging es im Workshop des Arbeitskreises Kommunikation des Bundesverbandes Mergers & Acquisitions am 20. März 2015 in München. Gastgeber war der Leiter des Arbeitskreises Michael Märzheuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Märzheuser Kommunikationsberatung.

Wie bereite ich M&A-Kommunikation richtig vor? Welche Kanäle bediene ich dabei am besten? Wie bekomme ich ein Gespür für die richtige Tonalität, Erwartungen und Wirkung meiner Botschaften bei internen und externen Zielgruppen? All diese Fragen wurden anhand von Vorträgen, aber auch in der lebhaften Diskussion der teilnehmenden Experten behandelt und in kleinen Gruppen herausgearbeitet. 

Die folgenden Punkte wurden von den Teilnehmern als besonders wichtig erachtet:

Kommunikation ist demnach klar Chefsache und verlangt gut abgestimmte Botschaften an Stakeholder, Mitarbeiter und Lieferanten (Wer wird wann mit welchen Informationen versorgt?). Der Kommunikationsplan muss auf die einzelnen Gruppen z.B. Mitarbeiter, Finanzmarkt, Betriebsrat zugeschnitten sein. Mit an Bord ist ein Kommunikations-Experte, der in eine beidseitige Taskforce eingebunden ist und die Führungsebene nicht nur berät, sondern auch in ihrem Auftreten gegenüber Stakeholdern und vor allem der Presse coacht. Die M&A-Kommunikation beginnt weit vor dem Prozess und geht samt ihrer Kontrollmechanismen auch über ihn hinaus.

Im Falle einer Krise oder Indiskretion empfiehlt es sich ein ständig aktualisiertes Hintergrundpapier in der Schublade zu haben, um schnell reagieren zu können. Schon in frühen Phasen des Deals sollten alle involvierten Parteien über Chancen und Risiken informiert und unangenehme Wahrheiten nicht vertuscht werden – vor allem keine sich widersprechenden Informationen herausgeben!

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