Xing
06Mai

Compliance-Workshop 2014

Kategorie // Aktuelles

Veranstaltungsbericht zum Compliance-Workshop am 10.04.2014

Nachfolgend Auszüge in Stichworten aus der Diskussion. Der Zusammenhang erschließt sich nur für die anwesenden Teilnehmer.

 

 

Compliance-Workshop am 10.04.2014

 

In den Räumlichkeiten der Anwaltssozietät Luther Rechtsanwälte in München fand am 10.04.2014 die Arbeitskreissitzung „Compliance“ unter Leitung von Frau Dr. Niewiarra, INNOCCO ® und Herrn Dr. Kloyer, Partner Luther Rechtsanwälte zum Thema „Divergierende Compliance Management Systeme bei Kooperationen und Übernahmen von Unternehmen – Risiko oder Erfolgsfaktor?“ statt.

Nach der Begrüßung durch Herrn Dr. Kloyer führte Frau Dr. Niewiarra zunächst kurz in die Thematik ein und übergab dann an Frau Satzger-Simon, Diplom-Psychologin und Senior Coach, INNOCCO®. Frau Satzger-Simon erläuterte aus der psychologischen und „menschlichen“ Sicht, was es so schwer macht, eine nachhaltig erfolgreiche M&A Transaktion durchzuführen. Anhand eines Schaubildes des M&A Kreislaufes und der Stationen einer M&A Transaktion zeigte Frau Dr. Niewiarra auf, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl die juristische und Compliance-Sichtweise mit den notwendigen menschlichen Komponenten verknüpft, also Verknüpfung der Sach- und Beziehungsebene, einen nachhaltigen Effekt hat.

Herr Dr. Kloyer vertiefte einige Stationen des M&A Kreislaufes mit weiterführenden juristischen Ausführungen: Zunächst referierte er über die dreistufige Durchführung der Compliance Due Diligence, die sich in der Praxis besonders bewährt hat. Daraufhin brachte er einige anschauliche Beispiele zur juristischen und vertraglichen Absicherung gegen Compliance-Risiken.

Zusammengefasst wurde der erste Teil der Veranstaltung von Frau Satzger-Simon, die noch einmal darstellte, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz - bereits zu Beginn einer M&A Transaktion -, der sowohl die menschlichen als auch die juristischen Komponenten umfasst eine nachhaltig erfolgreiche Transaktion und Befassung mit Compliance ermöglicht. Zu empfehlen ist ein „M&A-Ombudsmann“ als Klammerfunktion für jede M&A-Transaktion.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde an zwei Beispielen die Umsetzung in Arbeitsgruppen geübt. Die spannenden Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden im Plenum aktiv diskutiert und besprochen, wobei die drei Referenten ihre praxisnahen Erfahrungen einbrachten. Die Fallstudien befassten sich mit aktuellen Themen rund um die M&A Transaktion und divergierenden Compliance Management Systemen und Verständnissen. So war ein Fallbespiel in Indien und das andere in Brasilien angesiedelt, um auch internationalen und grenzüberschreitenden Fragestellungen und Fallstricken Rechnung tragen zu können.

Die Veranstaltung klang mit einem Get-Together aus, was den Teilnehmern und Referenten die Möglichkeiten des weiteren Erfahrungsaustausches bot.

 

Mitgliederbereich