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15Mai

Sind die Cross-Border-M&A-Bewegungen ausgewogen?

Kategorie // Aktuelles

Das Engagement Chinas hat sich in Deutschland deutlich verstärkt, während die M&A-Projekte deutscher Unternehmen in China abgenommen haben

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Wie obige Grafik zeigt hat sich das Engagement Chinas in Deutschland deutlich verstärkt, während die M&A-Projekte deutscher Unternehmen in China abgenommen haben.

Das geringe Volumen zeigt aber auch, dass kein „Ausverkauf“ stattfindet, zumal sich die Beteiligungsgrößen im Bereich kleinerer Projekte bewegen. Aufmerksamkeit ist hingegen angesagt, weil die M&A-Projekte Chinas in Deutschland zunehmend „strategisch“ geprägt sind: es geht in fast allen Fällen darum, deutsches Technologie-Know How zu erwerben.. Das Bild ist Teil einer Präsentation, die der Unterzeichner am 18. Mai in München vor dem AICA Global Meeting (Arthos mit seinen globalen Netzwerk-Partnern) halten wird. Hier geht es um Strukturen und Stärken des Deutschen Mittelstandes.

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Ein Vergleich mit den USA zeigt, dass sich die USA über M&A seit längerem stärker in Deutschland engagieren als deutsche Unternehmen in den USA. Auffallend ist auch, dass die bilateralen M&A-Ströme über den Atlantik immer noch bedeutend größer sind als die Inbound-Outbound-Flüsse zwischen Deutschland und China. Der zuletzt starke Anstieg chinesischer Investitionen in Deutschland sollte uns jedoch aufmerksam machen, zumal die Gesamtzahl der stark mittelständisch geprägten deutschen Industrie zeigt, dass immer noch (zu) wenige deutsche Unternehmen in China präsent sind. (Quellen: Datenbasis Mergermarket und Capital IQ, analysiert durch Arthos im Auftrag des BM&A; alle Angaben ohne Beteiligungen unter 25%).

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