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06Jun

Arbeitskreis Kommunikation: Shareholder Activism & die Macht der Kommunikation

Kategorie // Aktuelles

Arbeitskreis Kommunikation: Shareholder Activism & die Macht der Kommunikation

Welche Rolle spielt die Kommunikation, wenn aktivistische Aktionäre Forderungen an das Management eines Unternehmens stellen? Wie kann/soll/darf das Management reagieren? Diese und weitere Fragen diskutierten am 19. April circa 40 Teilnehmer im Rahmen des Arbeitskreises Kommunikation in den Räumen von Herbert Smith Freehills in Frankfurt mit Tibor Kossa, Head of M&A Deutschland und Österreich, Credit Suisse, Hendrik Bender, Associate Director, Hering Schuppener, und Dr. Christoph Nawroth, Partner, Herbert Smith Freehills. Klaus Max Smolka, M&A-Journalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, leitete die Diskussion.

Die Kommunikationsagentur des Verbands, Antenor Communication, hatte den Arbeitskreis konzipiert und die Teilnehmer eingeladen. Einig waren sich die Panelteilnehmer darin, dass das Phänomen „aktivistische Investoren“ in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen dürfte. Damit wird es für Unternehmen immer wichtiger, sich auf solch eine Einflussnahme zu vorzubereiten. Im Einzelfall kann das Management etwa im Vorfeld bereits mögliche Einfallstore für Investoren analysieren sowie Abwehrstrategien und Abläufe definieren.

Im Ernstfall zählten insbesondere Geschwindigkeit,eine klare und überzeugende Strategie sowiederen transparente und nachvollziehbare Kommunikation. Gleichzeitig betonten alle Panelteilnehmer aber auch, dass die Bereitschaft in Unternehmen und in der Öffentlichkeit steige, Aktionärsforderun gen als Chance für Veränderungen zu sehen, die unter normalen Umständen vielleicht nur schwer umzusetzen wären. Die Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum sowie das positive Feedback aller Beteiligten nach der Veranstaltung haben gezeigt, dass dieses Thema aufgrund seiner Aktualität gut ausgewählt war.

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